Es zeigt sich immer deutlicher, dass der rasant steigende Energieverbrauch nicht nur die begrenzt vorkommenden Rohstoffe Kohle, Erdöl und Erdgas zunehmend dezimiert, sondern dass auch der damit verbundene Ausstoß an Kohlendioxid (CO2) und anderen Gasen zur Erderwärmung mit in vielen Fällen schwerwiegenden regionalen und globalen Veränderungen führt. Im Mittelpunkt der Umweltdiskussion steht vor allem Kohlendioxid, dass bei der Verbrennung fossiler Energieträger unvermeidbar entsteht. Die privaten Haushalte verbrauchen knapp 40 % der gesamten Endenergie.
Vor diesem Hintergrund wurde von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Gebäudeenergiepass 2008 entwickelt. Mit der energetischen Verbesserung von Gebäuden kann ein wesentlicher Beitrag zur Kohlendioxid- Reduzierung geleistet werden. Zudem besteht die Möglichkeit durch die Einsparung von Energie die Heizkosten zu reduzieren. Vor Durchführung von Sanierungsmaßnahmen muss jedoch zunächst geprüft werden, in welchen Bereichen eines Objektes hohe Energieverluste auftreten, bzw. welche Maßnahmen sinnvoll oder besonders dringend erforderlich sind.
Nach der Energiekrise in den 70er und 80er Jahren wurde eine innovative Form der bau-physikalisch günstigen Außendämmung für Gebäude entwickelt; das Wärmedämmverbundsystem, kurz WDV-System.
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